Eine Landingpage verfolgt ein klareres Ziel als eine klassische Unternehmensseite. Besucher sollen nicht durch viele Menüpunkte stöbern, sondern eine konkrete Handlung ausführen: Anfrage senden, Termin buchen, Download starten oder ein Angebot kaufen.
Wer eine Landingpage erstellen lässt, sollte deshalb nicht nur auf Design achten. Entscheidend ist, ob Suchintention, Werbeanzeige, Inhalt und Call-to-Action zusammenpassen.
Was unterscheidet eine Landingpage von einer normalen Website?
Eine Website bildet mehrere Leistungen, Themen und Zielgruppen ab. Eine Landingpage konzentriert sich dagegen auf ein Angebot oder eine Kampagne. Je weniger Ablenkung und je klarer das Nutzenversprechen, desto leichter können Besucher entscheiden, ob das Angebot relevant ist.
1. Ein klares Nutzenversprechen im ersten Bildschirm
Die wichtigste Aussage sollte ohne Scrollen verständlich sein. Gute Einstiege beantworten drei Fragen: Was wird angeboten? Für wen ist es gedacht? Welches Problem wird gelöst?
2. Eine eindeutige H1
Die Hauptüberschrift sollte zum Kampagnenthema und zur Suchintention passen. Allgemeine Claims können ergänzen, sollten aber die konkrete Leistung nicht ersetzen.
3. Vertrauen früh aufbauen
Referenzen, Kundenstimmen, nachvollziehbare Beispiele, Zertifikate oder Team-Kompetenz können Unsicherheit reduzieren. Welche Vertrauenselemente sinnvoll sind, hängt vom Angebot ab.
4. Leistungen und Ablauf verständlich erklären
Interessenten wollen wissen, was sie bekommen und wie der nächste Schritt aussieht. Ein kurzer Prozess mit wenigen klaren Schritten ist häufig hilfreicher als ein langer Fließtext über die Agentur.
5. Call-to-Action wiederholen
Der gewünschte nächste Schritt sollte mehrfach sichtbar sein. Buttons und Formulare müssen eindeutig benannt sein. „Absenden“ ist weniger konkret als „Erstgespräch anfragen“ oder „Angebot erhalten“.
6. Formular so kurz wie möglich, so lang wie nötig
Jedes zusätzliche Pflichtfeld erhöht den Aufwand. Gleichzeitig können bei komplexen Dienstleistungen einige Qualifikationsfragen sinnvoll sein. Die richtige Länge hängt davon ab, wie wichtig Lead-Menge und Lead-Qualität jeweils sind.
7. Mobile Nutzung priorisieren
Kampagnen-Traffic kommt häufig über Smartphones. Formulare, Buttons und Texte müssen deshalb mobil besonders leicht bedienbar sein. Große Textblöcke oder komplizierte Tabellen sollten auf kleinen Displays vermieden werden.
8. Tracking vor Kampagnenstart testen
Eine Landingpage ohne sauberes Conversion-Tracking ist schwer zu optimieren. Vor Kampagnenstart sollte getestet werden, ob Anfragen, Terminbuchungen oder andere relevante Aktionen korrekt gemessen werden.
9. Inhalte auf Anzeigen abstimmen
Wenn eine Anzeige einen konkreten Vorteil oder eine bestimmte Leistung verspricht, muss die Zielseite dieses Versprechen direkt aufgreifen. Ein Bruch zwischen Anzeige und Landingpage sorgt für Verwirrung.
10. Varianten testen
Überschrift, Einstieg, Formular, Call-to-Action oder Reihenfolge von Inhalten können getestet werden. Wichtig ist, nicht zu viele Dinge gleichzeitig zu verändern, damit Ergebnisse interpretierbar bleiben.
Welche Inhalte gehören auf eine gute Landingpage?
- klare H1 und Nutzenversprechen
- kurze Erklärung des Angebots
- konkrete Vorteile
- Vertrauenssignale
- Ablauf oder Leistungsumfang
- FAQ zu typischen Einwänden
- sichtbarer Call-to-Action
- ein funktionierendes Formular oder Terminbuchung
Landingpage und Conversion gemeinsam denken
Mehr Besucher allein lösen kein Vertriebsproblem. Entscheidend ist, welcher Anteil der passenden Besucher den gewünschten nächsten Schritt geht. Weitere Hebel findest du in unserem Beitrag zur Conversion-Rate-Optimierung.
Wenn die Seite für bezahlte Kampagnen gedacht ist, sollte sie gemeinsam mit der Kampagnenstruktur geplant werden. Mehr dazu unter Kundengewinnung durch Werbeanzeigen.
FAQ zu Landingpages
Braucht eine Landingpage eine Navigation?
Nicht zwingend. Bei klaren Kampagnenzielen kann eine reduzierte Navigation sinnvoll sein. Rechtlich notwendige Links müssen natürlich erreichbar bleiben.
Wie lang sollte eine Landingpage sein?
So lang wie nötig, um Angebot, Nutzen, Vertrauen und Einwände ausreichend zu erklären. Komplexe Leistungen benötigen meist mehr Kontext als einfache Angebote.
Ist eine Landingpage nur für Google Ads sinnvoll?
Nein. Sie kann für Meta Ads, Newsletter, Social Media, Aktionen oder gezielte SEO-Themen eingesetzt werden.
Fazit
Eine gute Landingpage verbindet klare Botschaft, Vertrauen, saubere Technik und einen eindeutigen nächsten Schritt. Unter Landingpages findest du weitere Informationen zu unseren Lösungen.